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Kitcar auf 2CV-Basis

Das Burton-Softtop

Ich hatte ja schon 2006 ein eigenes Dach in Planung, 2007 hatte ich die Innenkonstruktion schon fertig, die Dachhaut existierte als "Folienkonstruktion"
,
 

und die Reißverschlüsse waren bereits gekauft, als das  das Burton-Softtop auf den Markt kam. Das gefiel mir auf Anhieb, ich stampfte meine Eigenkonstrukltion und besorgte mir über Autex das "kleine" Softtop. 
Das kleine passt optisch sehr gut zum Burton, besser als das grosse.
Ich hoffte mit dem Kleinen klarzukommem, denn ich hatte ja meine Sitze tiefergelegt und damit an Kopffreiheit gewonnen.





 
Die Änderungen am Body zur Montage des Daches sind vergleichsweise gering und in der Anleitung gut beschrieben. Bei Nichtgebrauch liegt es bei mir im Kofferraum und passt über die Diagonale auch gut rein.Die schwarzen Kunstlederhüllen gehören
nicht zum Lieferumfang des Daches, sondern sind eine Eigenkonstruktion von Ingrid Brack,
 
die mir dankenswerterweise auch ein Set anfertigte

  
 
Dachteile noch schön verpackt, schützt vor Schmutz und verkratzen

Nun zu den Konstruktionselementen am body.
 


Hier sieht man (oben im Bild am Rahmen) einen der drei (Links, Rechts, Mitte) Befestigungshaken, mit denen das Dach auch gespannt wird. Unter dem Spiegel einen Tenax-Pin, an dem das untere Ende des Daches und gleichzeitig das linke Seitenteil (vorn) festgepinnt wird. Der beim Dachbausatz beiliegende Pin ist so nicht verwendbar, da mit einem "Holzgewinde" versehen, das früher oder später ausreisst. Die käuflichen Tenax-Pins sind im Gewinde zu kurz.  Den hier habe ich mir aus einer Edelstahlschraube mit Hilfe einer Flex selbst hergestellt. (Für den ersten brauchte ich drei Schrauben und 30 Minuten, die No 2 .... waren dann in je 5 Minuten fertig).



 
Hier der hintere Teil. Von oben nach unten:  Einhängepunkt für das Dachgestänge, Druckknopfunterteil für Persenning, Tenax-Pin für linkes Seitenteil (hinten) und unteres Ende des Daches
(Hier auch schön zu sehen die eingearbeiteten Lehnen der Luxus-Comfort-Sitze !!!)

  


 
Hinten quer über den Body noch drei  Einhängepunkte für das hintere, untere Teil des Dachgestänges, quasi die Gegenpunkte zu den vorderen Befestigungshaken.




Nun zum Aufbau des Daches. Einlegen (nicht einhängen !!)  des linken  Gestängehakens in den entsprechenden
Einhängepunkt., dito rechts.







 Jetzt ganz einfach am Dach hinten unten anfassen, runterdrücken und ca. 2 cm nach vorn schieben. Damit rutschen die Gestängehaken  von selbst in die verriegelte Position und der hintere Gestängebügel unter die 3 Einhängepunkte 



So sieht das dann links aus



Und hier der hintere mittlere Befestigungspunkt.


Als nächstes das Dach nach vorne ziehen, über den Fensterrahmen legen, den mittleren Spanner nur lose einhängen.
                                                                                                               
   

 
und den linken und rechten Spanner einhängen


 
und verriegeln.
Diese Konstruktion ist hässlich, unpraktisch, gefährlich und blamabel für den Hersteller. Das ist ein ganz scharfe Kante, damit gibts bei TÜV ganz sicher Ärger. Und so was von primitiv, das würde ich mich nicht trauen zu bauen.
Hier habe ich den beiden äusseren Haltern was geändert, siehe unten.



Jetzt noch den mittleren Spanner verriegeln und das Dach sitzt. Mit etwas Übung ist alles in 2 Minuten zu schaffen.



Beim linken Seitenteil den Reißverschluss hinten einhängen und einige cm schließen



Die Öse (nicht im Lieferumfang) über den verlängerten Tenax (Verlängerung = rund geschliffene Mutter auf das Gewinde aufgeschraubt) schieben

 


und hinteren Tenaxverschluss darüberstecken 
 



Das gleiche vorne


Für den unteren Abschluss der Seitenteile verwendet man sinnvollerweise die Unterteile der Persenningbefestigung


Bereit zum Einsteigen

Bis hierhin war es einfach, doch wie bekommt man 1,83 m und xxx kg durch diese Lücke ins Auto ? und das auch halbwegs elegant ??
Im doggy-Style auf allen 4ren einzusteigen kommt nicht gut.
Wichtig: die Beifahrerein setzt man schon vor dem schließen des Daches rein. Wenn man sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht so genau kannte wird sich das jetzt dramatisch ändern. und Flucht ist auch nicht möglich 

   
 

Also rechter Fuß links vom Lenkrad, das ist noch einfach

* hier fehlt noch ein Bild *

Dann tieeeef bücken  mit dem Kopf rein, unter leichter Rechtdrehung den Rest des Körpers nachholen.
Wenn man es richtig gemacht hat liegt man jetzt quer im Auto mit dem Kopf im Schoß der  Beifahrererin
 

 
linkes Bein nachziehen, geschafft.


 
 
Jetzt das Seitenteil schließen, erst die Öse über den Tenax,  dann die unteren Druckknöpfe schliessen, dann


 

 
den Tenax aufsetzen und festdrücken



Reißverschluss jetzt ganz schließen



Da kommt während der Fahrt das Wasser rein



Blick zum rechten Aussenspiegel oder besser da wo er normalerweise ist


Links ist auch nicht berauschend



Aussteigen:
Man nähert sich in gewohnter Weise der Beifahrerin


,
dreht sich leicht auf die rechte Seite, schiebt dann das linke  Bein raus, der Rest des Körpers und der Kopf verlassen dann mit leichter Rechtsdrehung den Innenraum 
(das ich etwas abnehmen sollte weiß ich selber :

Hier noch ein paar Bilder des montierten Daches


















Mittels Flex, Bohrmaschine ujnd Gewindbohrer habe ich mir 2 neue äussere Verschlüsse gebaut. Massiv Edelstahl, der Spannhebel wird übernommen, die Bohrungen im Fensterrahmen auch.



So sieht es geschlossen aus




Das erkennbare runde Teil am oberen Verschlussteil ist der eingeschraubte Haken, der wird noch hart verlötet und das ganze noch formschön verschliffen



und so offen. In das Loch greift ein Haken ein